Eignungstests

Wenn Sie wissen, wie schnell jemand neue Informationen aufnimmt, können Sie bessere Personalentscheidungen treffen und Programme für die persönliche Weiterentwicklung aufstellen.

  • Geistige Kapazität messen, darunter Problemlösung und Anpassungsfähigkeit
  • Nachvollziehen, wie Weiterentwicklung durch Schulung gelingt
  • Potenzielle Führungskräfte erkennen, welche die Fähigkeiten mitbringen, um Veränderungen umzusetzen
  • Sicherstellen, dass eine Person stets ausreichend gefordert wird

So funktioniert es

Die General Intelligence Assessment (GIA) misst die Eignung einer Person in 5 Schlüsselbereichen: Argumentation, Wahrnehmungsgeschwindigkeit, Zahlengeschwindigkeit und -genauigkeit, Wortbedeutung und räumliche Vorstellung.

5 Online-Assessments

Das GIA besteht aus 5 Online-Assessments, darunter Argumentation, Wahrnehmungsgeschwindigkeit, Zahlengeschwindigkeit und -genauigkeit, Wortbedeutung und räumliche Vorstellung.

Detailliertes Verständnis

Verschaffen Sie sich einen detaillierten Überblick der geistigen Kapazität einer Person und erfahren Sie, wie schnell diese sich in einer neuen Rolle bzw. unter einer neuen Führung zurechtfindet.

Allgemeine Intelligenz verstehen

Das Gesamtperzentil ist eine Schätzung der allgemeinen Intelligenz eines Kandidaten, das sich auf dessen Schulungsansprechverhalten, geistige Verarbeitungsgeschwindigkeit, Konzentration und Eignung für Schnellverfahren konzentriert.

General Intelligence Assessment Report

Informationen zur Bewertung

Art des Assessments: Fähigkeiten

Format: 5 Assessments

Verfügbarkeit: Über 25 Sprachen

Zeit zum Abschließen:

Schulung erforderlich: GIA-Akkreditierung

Validierung: Eingetragen bei der British Psychological Society und geprüft auf die technischen Kriterien der Europäischen Föderation der Psychologenverbände

Geschichte und Theorie

Die General Intelligence Assessment (GIA) wurde über 15 Jahre lang von Dr. Peter Dann im Human Assessment Laboratory an der University of Plymouth entwickelt. Thomas hat das GIA seit 2006 in seine Produkt-Suite integriert.

Intelligenz wurde als bestehend aus fluiden und kristallinen Komponenten definiert (Horn & Cattell, 1966):

Fluide Intelligenz (reine Verarbeitungsgeschwindigkeit) – grundlegende intellektuelle Prozesse zur Verarbeitung abstrakter Konzepte, Generalisierungen und logischer Beziehungen (Carroll, 1993). Fluide Intelligenz dient zur Lösung neuer Probleme, zum Einsatz von Logik in neuen Situationen und zur Erkennung von Mustern. Kristalline Intelligenz (erlernte Faktoren) – verbale, mechanische und zahlenmäßige Fähigkeiten etc.; kristalline Intelligenz ist die Fähigkeit, erlerntes Wissen und Erfahrungen zu nutzen.

Das GIA ist ein Assessment der Intelligenz, das auf dem theoretischen Grundgerüst von Carrolls Taxonomie/Klassifizierung kognitiver Fähigkeitskomponenten von „g“ basiert, also generelle Intelligenz (allgemeiner Faktor der geistigen Leistung nach Spearman et al.). Allerdings befasst sich das GIA viel stärker mit fluider Intelligenz und dem Einsatz von prozessbezogenem statt deklarativem Wissen, indem elementare kognitive Fähigkeiten (Wahrnehmungsgeschwindigkeit, verbaler Ausdruck etc.) gemessen werden. Dadurch wird etwas bewertet, das wir mit „Schulungsfähigkeit“ statt mit „IQ“ bezeichnen.

Das GIA betrachtet bei Menschen die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung und das Vermögen, neue Fähigkeiten zu erlernen und zu entwickeln. Das General Intelligence Assessment wird für verschiedene Zwecke eingesetzt: Anwerbung, Bindung, Weiterentwicklung, Management, Bestimmung von Schulungsbedarf, Karriereberatung, Nachfolgeplanung und Benchmarks.

Das GIA wurde zuerst als Methode zur Messung kognitiver Fähigkeiten und der Schulungsfähigkeit bei den Streitkräften entwickelt und hieß damals British Army Recruitment Battery (BARB). Mit der Weiterentwicklung der GIA nutzte das Human Assessment Laboratory das Potenzial der Computertechnologie, um als Vorreiter die Forschung und Entwicklung der Fragenerzeugung voranzubringen. Dabei werden Testfragen automatisch erzeugt, um eine extrem hohe Anzahl unterschiedlicher aber gleichwertiger Bögen für denselben Test zu erstellen (Irvine, Dann & Anderson, 1990). Das GIA wurde ebenso wie die Version auf Papier aus denselben theoretischen Grundlagen und Ressourcen entwickelt wie BARB. Thomas International integrierte die Papierversion 1993 in seine Produkt-Suite, das GIA 2006.

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Thomas International General Intelligence Assessment

General Intelligence Assessment, Arbeitseignungstests

Format

Das General Intelligence Assessment besteht aus fünf Online-Tests zu einfachen kognitiven Fähigkeiten (d. h. Fähigkeiten, die auf Prozessen wie Denken, Sprache, Entscheidungsfindung, Lernen und Gedächtnis basieren).

Jeder der fünf Tests umfasst eine Aufgabenart und alle Fragen in einem Test haben dasselbe Schwierigkeitsniveau. Der Wert der Testperson wird durch die Geschwindigkeit und Genauigkeit ihrer Antworten bestimmt. Die Werte werden dann mit einer Musterpopulation (die Normgruppe) verglichen, um festzustellen, ob die Werte niedriger, höher oder gleichauf mit der Mehrheit dieser Population sind.

Obwohl der Gesamtwert die „Schulungsfähigkeit“ misst, wird bei jedem der fünf Tests eine spezielle kognitive Funktion gemessen (im Folgenden detailliert):

Wahrnehmungsgeschwindigkeit: Dieser Test misst die Wahrnehmung von Ungenauigkeiten in Texten, Zahlen und Diagrammen; die Fähigkeit, irrelevante Informationen auszublenden; die Fähigkeiten, Ähnlichkeiten und Unterschiede zu erkennen und die Fehlererkennung. Es wird die Geschwindigkeit der semantischen Kodierung und des Vergleichs getestet.

Logisches Denken: Dieser Test misst die Fähigkeit, Schlussfolgerungen zu entwickeln, Schlüsse aus gelieferten Informationen zu ziehen und die richtigen Rückschlüsse zu ziehen. Dieser Test bewertet die Fähigkeit einer Person, Informationen in ihrem Kurzzeitgedächtnis zu behalten und Probleme zu lösen.

Zahlengeschwindigkeit und -genauigkeit: Das ist ein Test der Zahlenverarbeitung und eine Messung der grundlegenden zahlenmäßigen Denkfähigkeit. Er misst das Maß, in dem jemand sicher mit Zahlenkonzepten umgehen kann.

Räumliche Vorstellung: Dieser Test misst die Fähigkeit, geistige Bilder von Gegenständen zu erschaffen und zu verändern. Dieser Test hat eine Korrelation zu Tests für mechanisches Denken und bewertet die Fähigkeit einer Person, mit Hilfe geistiger Visualisierungstechniken Formen zu vergleichen. Er bezieht sich auf die Fähigkeit, in Umfeldern zu arbeiten, wo Visualisierungsfähigkeiten benötigt werden, um Aufgaben nachzuvollziehen und auszuführen.

Wortbedeutung: Dieser Test bewertet Wortkenntnis und Wortschatz. Er misst das Verständnis einer großen Anzahl an Wörtern aus verschiedenen Sprachbereichen und die Fähigkeit zur Erkennung von Wörtern mit ähnlichen oder gegensätzlichen Bedeutungen. Er bewertet die Fähigkeit zur Arbeit in Umfeldern, wo ein klares Verständnis von schriftlichen oder mündlichen Anweisungen benötigt wird.

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Zuverlässigkeit und Gültigkeit

Das GIA wurde strengen wissenschaftlichen Tests unterzogen, um seine Zuverlässigkeit und Gültigkeit als psychologisches Assessment zu prüfen. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass das GIA eine konsistente und valide Messung der Schulungsfähigkeit bietet.

Das GIA ist bei der British Psychological Society (BPS) eingetragen, nachdem es auf die technischen Kriterien des European Standing Committee on Tests and Testing geprüft wurde. Der Ausschuss ist Teil der Europäischen Föderation der Psychologenverbände (European Federation of Psychologists' Associations).

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Akkreditierte Eignungstest-Assessments
 

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